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2000

Das Jahr 2000 war ein Jahr der Aktiven. Wie der Name schon sagt, habe wir eigentlich die ganze Arbeit. Darum wollten wir auch mal richtig Urlaub machen. So organisierte unser stellv. Ortsbrandmeister Wolfgang Lobitz eine Kanufahrt nach Lychen (später mehr dazu).

Am 29.01.2000 fand unsere JHV statt. Diesmal dachte man es könnte spektakulär werden, weil eine Wahl auf der Tagesordung stand. Aber nichts, alles war schon klar. Der Kamerad Liebig wollte kein Schriftfüher mehr sein, aber wir hatten ja noch den Kameraden Hoppe. Er war zwar nicht anwesend (darum konnte er sich nicht weigern) wurde aber einstimmig gewählt. Da diesmal die Fortbildung in Unfallverhütung bei uns stattfand, waren tatsächlich 12 Kameraden erschienen. Unser Sicherheitsbeauftragte K. H. Meyer arbeitete ein sehr interessantes Thema aus, damit wir und die Kameraden aus unserem Stützpunkt gut versorgt waren. Immerhin war es ein Sonntagmorgen und es waren bestimmt nicht alle so frisch. Die Hydranten prüften wir am 25.3.

Aber nun war es mal wieder Zeit eine Stützpunktübung durchzuführen. Diesmal war die Wehr aus Hehlen dran, um diese auszuarbeiten. Wir wurden also am 30.03. alamiert mit dem Befehl "Tankstellenbrand in Hehlen an der B83". Wir luden einigen Kameraden in unser nicht mehr so neues TSF und fuhren los. Da es ein sehr unwegsames Gelände war, mußten wir unsere Pumpe einige viele Meter tragen. Wir wurden also zur Wasserversorgung und zur Brandbekämpfung abgestellt.

Vom Terminplan ist nun eigentlich die Fahrt nach Lychen dran aber hierzu kommt später mehr.

Am 1. Mai fand wieder das Vereinsschießen im Heßtal statt. Naja was soll sich dazu schreiben, wir wurden mal wieder Erster. Unser Ortsbrandmeister hat schon Angst das es zur Gewohnheit wird. Immerhin muß der Erstplazierte ein Faß Bier ausgeben. Aber wir haben in diesem Jahr beim Spiel ohne Grenzen gespart. Wir belegten nur den 2. Platz. Darum mußten wir auch keine Bier ausgeben und die Haare blieben auch normal.

Nach langen Jahre fanden die Stützpunktwettkämpfe wieder in Pegestorf statt. Man könnte ja meinen als Ausrichter hält man sich ein bischen zurück und wird nicht gleich Erster. Dieses haben wir auch getan und wurden wieder mal nur Vierter. Trotzdem waren wir mit dem Verlauf der Wettkämpfe sehr zufrieden. Da die Örtlichkeiten am Sportplatz sehr gut waren, blieben die Befreundeten Wehr noch lange, um mit uns den vierten Platz zu feiern.

Am 12.08. waren wir beim Lichterfest in Bodenwerden. Diesmal war das Wetter besser, sodaß wir beim Kassieren doch recht viel zu tun hatten. Das Hydrantenspühlen folgte am 21.10. Als letzte Veranstaltungen wie im jedem Jahr steht der Preisskat und die Weihnachtsfeier auf dem Programm. Beides wurde von den aktiven als auch von den passiven Mitglieder gut besucht.

Wenn Ihr euch mal den geschichtlichen Rückblick durchgelesen habt, seht Ihr u. a. den Eintrag über den Arbeitseinsatz an der Steinmühle. Nachdem die Stemmarbeiten erledigt sind, haben wir einen Betonklotz erstellt. Dieser hat die Form eines U´s. Er ist ca. 600 kg schwer. Da wir selber nicht die Möglichkeit hatten diesen Klotz an die richtige Stelle zu heben, habe wir uns mit dem THW aus Holzminden abgespochen. Anschließend mußte nur noch die Seiten mit Spezialmörtel zugeschmissen werden. Als nächstes (in 2001) stehen weiter Arbeiten an. Hierzu im Laufe des Jahres mehr.

Natürlich waren wir auch zu Hochzeiten (normal/golden/diamanten). Und zu sehr vielen Feuerwehrfesten (Brökeln/Kemnade/Kirchbrak/Halle/Hunzen). Außerdem wurden noch etliche theoretische und auch praktische Dienste geleistet.

Aber nun fehlt doch noch was (Kanufahrt kommt noch). In diesem Jahr waren wir für die Stützpunktübung verantwortlich. Also mußte ersteinmal ein passendes Objekt gefunden werden, das es zu löschen galt. Nach langem überlegen entschloß man sich im Kommando (Vorstand) das die Übung bei den Ferienhäusern von Pegestorf durchgeführt werden soll. Nach Absprache mit den zuständigen Leuten war dies auch möglich. Also lösten wir um 18.05 Uhr am 09.10.2000 bei allen Wehren des Stützpunktes Hehlen Alarm aus (auch bei uns, es wußten ja nicht alle Bescheid). Nachdem die Kameraden nun eintraffen, wurden sie eingewiesen. Es mußten Schläuche gerollt werden (immerhin ca. 1000 Meter), bergauf/bergab und durch den Wald. Also hatten erstmal alle was zu tun. Als nun das Wasser da war, konnte auch gelöscht werden. Nach ca. 45 Minuten war das angenommene Feuer aus und wir gingen zum gemütlichen Teil über. Die zuständigen Kameraden haben natürlich nicht mit Kritik gegeizt. Es kann ja nicht alles klappen.

Eure Feuerwehr Pegestorf 2000